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So geht optimale Schulverpflegung: food@ucation am Gymnasium in Bad Kreuznach

Bei der Schulverpflegung muss es aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes ein generelles Umdenken geben. “Ernährungs- und Gesundheitsbildung von frühester Kindheit an sind eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Entwicklung unserer Kinder. Fast 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland fänden es gut, in einer Schulküche kochen zu lernen. Aber nur jeder Fünfte hat bisher in der Schule schon einmal gekocht. Wir sollten deshalb über die Einführung eines Schulfachs ‘Gesundheits- und Ernährungsbildung’ nachdenken”, erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.  Weiterlesen

Ghana 2Das UN World Food Programme (WFP) und die Sarah Wiener Stiftung veranstalten einen Schülerwettbewerb zum Thema Hunger als dem größten weltweiten Problem. Der erste Schritt, um den “Hunger in der Welt zu bekämpfen, sei die Bildung, so die Organisatoren.  Man sollte schon früh ein Bewusstsein dafür schaffen, was Hunger ist und was jeder von uns dagegen tun kann.” Der Wettbewerb wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 bis 13 aller Schulformen. Das Unterrichtsprojekt, an dem sich möglichst die ganze Klasse, der ganze Kurs oder eine Arbeitsgemeinschaft beteiligen soll, ist in allen Schulfächern möglich. Weiterlesen

HR Essen SündeMuss denn Essen Sünde sein?, so der Titel des neuen Buches von Hanni Rützler.  Was früher die Diäten waren, sind heute die zum korrekten Lebensstil erklärten Essmarotten. Ob vegan, laktose- oder glutenfrei – radikale Ernährungsweisen sind Dauerthema in Zeitschriften, Ratgebern und Talkshows. Anders als bei den meisten Diäten geht es bei diesen Ernährungsweisen aber nicht nur um persönliche Gesundheit oder Fitness. Sondern um das „richtige Leben“. Essen wird damit zu einem Schlachtfeld weltanschaulicher Auseinandersetzungen, Weiterlesen

IGS nach OytenWie lecker ein gesundes Schulfrühstück sein kann, konnten Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Oyten bei Bremen am 19.01.2015 testen. 16 Studierende des Seminars „Du bist, was du isst! Ernährungsbildung und aktuelle Ernährungstrends“ waren diesbezüglich unter der Leitung von Prof. Dr. Steffen Wittkowske aus Vechta angereist, um der Einladung des didaktischen Leiters der IGS Oyten, Dieter Schmidt, Folge zu leisten. Weiterlesen

Eine aktuelle Studie im British Medical Journal (BMJopen) mit fast 200.000 Jugendlichen aus 36 Ländern hat ergeben: Mehr als 50 Prozent der Mädchen und Jungen essen häufig oder sehr häufig Fast Food – und diese Jugendlichen haben einen niedrigeren BMI als ihre Altersgenossen mit einem geringen Verzehr [1]. „Das ist bereits die vierte aktuelle Studie [2], die den weit verbreiteten Irrglauben widerlegt, dass Burger und Pommes Jugendliche dick machen“, so Ernährungswissenschaftler Uwe Knop. Weiterlesen

Deutscher LandFrauenverband unterstützt den Antrag der Koalition nach Stärkung der Ernährungsaufklärung bei Kindern und Jugendlichen. Auch im Bereich Schulverpflegung hat der dlv klare Forderungen. Ziel muss eine gesetzliche Zertifizierung der Anbieter auf Grundlage der DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung sein. Junge Menschen müssen an einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln herangeführt werden. Das sollte im Unterricht ebenso wie in der Gemeinschaftsverpflegung stattfinden. Weiterlesen

Foto DNSV” Vizepräsident Johannes Singhammer: Nächste Rednerin ist die Kollegin Nicole Maisch für Bündnis 90/Die Grünen. Nicole Maisch (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte mit einem Lob anfangen – das soll man ja machen, wenn es angemessen ist –: Der Antrag der Koalition ist nicht schlecht. – Ja, darin sind gute Forderungen. Das ist auch einmal ganz schön. Wir haben sonst viel zu streiten, gerade im Bereich Landwirtschaft und Ernährung. Es ist gut, dass es den gemeinsamen Willen aller drei Gruppen gibt, die hier Anträge vorgelegt haben, dass es den Kindern in den Schulen und Kindergärten, was das Essen betrifft, besser gehen soll. Weiterlesen

c. DNSVEine schockierende Zunahme sozialer Ungleichheit stellt die Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos fest. Im vorgelegten Hintergrundpapier „Wealth. Having it all and wanting more“ beschreibt Oxfam den Prozess der Umverteilung von unten nach oben und zeigt, dass bei anhaltendem Trend bereits 2016 das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte des Weltvermögens besitzen wird. Eine weitere Berechnung zeigt, dass das Vermögen der 80 reichsten Menschen sich zwischen 2009 und 2014 verdoppelt hat und sie genauso viel besitzen, wie die ärmeren 50 Prozent der Weltbevölkerung zusammen. Weiterlesen

Von 2,10 auf 3,45 Euro – “das ist schon heftig”, sagt Uwe Meier, Schulleiter des Humboldt-Gymnasiums. Um so viel ist der Preis für ein Essen in seiner Schule jüngst gestiegen.(…)  Die Stadtverwaltung (Buckow) bestätigt, dass bis Ende 2015 alles so bleibt wie bisher. “Wir bereiten derzeit die neue, europaweite Ausschreibung vor”, sagt Sprecherin Nancy Kersten. Weiterlesen